Archiv für Dezember 2009

16
Dez
09

Plenum vom 16.12.2009

Plenum 16.l2.09
-Brief an Ministerialrat wurde verfasst und abgeschickt=> Koordination mit HD bei Vernetzungstreffen am Fr.
Novellierungskommission
Steuerungskommission Judith Janschewski
Handlungsfelder (vgl. Wpb)
Grundlagen (vgl. Grundfragen) Felix Müller
• Schulpraxis Judith Cantre
• PDL Kai Vajen
• PDE Markus Striedacher? ( Barbara Seiler)
• S Yvonne Stadelmayer??
• G Markus Christ (Lisa Hötzer)
• K Caro Schneider?? (Fabian Müllerschön)
Die Zusammensetzung der Fachkommissionen: 1 PH, 1 Seminar, 1 Ministerium, Schulleiter +2 Studierende NEU
-Aufruf zur Beteiligung am Bildungsstreikverteiler und zur Beteiligung an der Novellierung über Studiverteiler (Bettina).=> Judith C.
Liste muss bis zum 12.01.10 vollständig sein.
E-Mail an HD mit Hinweis auf Dringlichkeit und Bitte um Koordination in LUBU. Zwei Fachrichtungen müssen komplett von ihnen belegt werden.

-Doodle-Abstimmung wg. Plenumstermin nochmals über Studiverteiler

-Nächstes Treffen Mo. 11.01.10 , 19 Uhr HS (Wg. Kommission & Terminfindung)

-Antwort auf Fix´ Antwort: Judith, Lena , Yvonne

-Informations- und Austauschplattform im Internet einrichten=> Moodle (Kai)

-PH- Vernetzungstreffen in LB:
Zugfahrt wird über Mailverteiler koordiniert (Kosten aus Streikkasse)

11
Dez
09

Video Demo Bildungsstreik

10
Dez
09

Protokoll Plenum 09.12.2009 18 Uhr

Kommunikation
 Joschi richtet E-mailverteiler ein und wir versuchen mit Hilfe von Doodle einen Termin zu finden an dem mehrere können.

Novellierungskommission
 Es werden in 8 verschiedenen Kommissionen vom Land eingerichtet, welche sich zusammensetzt aus Professoren, Direktoren,… und hoffentlich auch von StudentInnen. Sie erarbeiten eine neue SPO. Es fängt am 23 Februar an und wir brauchen 8 Leute, die die jeweilige Fachrichtung studiert.
o Markus: E
o Markus: G/K
Treffen, um Brief ans Ministerium zu schreiben: Donnerstag 13.30 im UFO

 Diskussionsrunde mit Dozenten am 19.01.10 17.00Uhr: Wichtig war den Dozenten dass sie von einem von uns geleitet wird und dass das Thema klar ist. Mögliche Themen: Schulwesen bezüglich Inklusion und Sonderpädagogikstudium. Diskutiert wird jedes Thema mit zeitlicher Begrenzung.
Wichtig ist ordentlich die Werbetrommel zu rühren.
Wir sollten einen Arbeitskreis bilden. Brief bzw. Einladung an Dozenten wird nach dem Plenum verfasst. Im nächsten Plenum werden gemeinsam Diskussionsthemen gesammelt.

 Gemeinsame Forderungen mit HD ist angedacht
Vernetzung mit anderen PHen dieses WE in HD geplant aber noch kein Konsens gefunden: Vorschlag von Reutlingen: Freitag 18.12. => E-Mail ging raus

 Hinweis auf Aktionen: Tübingen: Laternenlauf für den Bildungsstreik 10.12. – 18 Uhr in Tübingen
 Smartmob: „Bildung ist im Eimer“ => Mit Eimern auf dem Kopf wird gegeneinander gelaufen: Termin… wird ausgehängt!

 AK-Schulwesen: Forderungen sind aufgeteilt zum ausformulieren um später einen Brief zu verfassen.
 Durchsprechen, wie bei den einzelnen verfahren werden soll:
Ausformulierungen werden an Bildungsstreik-mail-adresse geschickt und von Felix in den kurzen Forderungskatalog eingefügt.

Bilder von Kunstaktionen: werden morgen um 13.30 Uhr im UFO ausgesucht und dann ausgedruckt und schließlich im HS aufgehängt.

01
Dez
09

Protokoll Plenum vom 01.12.2009

1. Wie geht’s weiter?

1.1. AK Öffentlichkeitsarbeit:

- Vorschlag: Vernetzung mit anderen PHs um Forderung zu bündeln und zu verstärken
o Anfrage an anderen PHs wird gestellt
o Problem: Die meisten anderen PHs beschäftigen sich hauptsächlich mit Hochschulpolitik und weniger mit Schulwesen
 evtl. Vorteil: Unsere Forderungen bezüglich Schulwesen wird übernommen
o Freiburg hat einen Forderungskatalog an die Landesregierung erstellt, Ludwigsburg stimmt darüber ab, ob sie ihn unterstützt  Wollen wir uns solidarisch auch anschließen?

1.2. AK Hochschulpolitik:

- Gruppen haben sich gebildet:
o Ausformulierungen der Forderungen an:
 Wissenschaftsministerium
 Herr Fix
 Fakultät

1.3. AK Aktion (ehemals Demo):

- Flashmob ist geplant
o Zeitpunkt : Donnerstag, um 16:00 Uhr (noch nicht entschieden)
o Es gab Verschiedene Vorschläge
o Davon werden einige im Plenum vorgestellt und diskutiert
o Favorisiertes Thema des AKs: „Die Bildung geht Baden“
o Auf dem Weihnachtsmarkt sind Leute von uns verteilt und auf Zeichen (in Form einer Trillerpfeifen) eines „Bademeisters“ entkleiden sich die Leute und rennen in Schwimmsachen einmal quer über den Weihnachtsmarkt
 mit Plakaten und Flyer, die auf das Thema aufmerksam machen
 evtl. Problem: Hemmschwelle, sich bei diesen Temperaturen draußen nur in Badekleidung rum zu rennen
o weitere Vorschläge: „Bildungsgrippe“
o Abstimmung wird auf Morgen verschoben!
- weitere Idee: Am 9.12. hat die Fachschaft ein Stand am Weihnachtsmarkt, während dessen „laufende Litfasssäulen“, die auf unsere Forderungen aufmerksam machen

1.4. Anderes:

- Zur Situation:
o Wir müssen, das was wir angefangen haben, zu Ende bringen!

- Donnerstag:
o An diesem Tag ist „Tag der Behinderung“ (ausgerufen durch die UN)
o An der PH sind schon Aktionen durch andere (u.a. Sonderpädagogik in der einen Welt) geplant
o GEW hat an diesem Tag auch einen Stand
o Sollen wir uns anschließen mit einer Aktion?
 Theaterstück?  Darstellung des Bildungsstreiks
 Vorschlag 1: 4 Studenten sind ganz schwarz bekleidet und Leute die vorbei kommen, haben die Möglichkeit diese 4 beliebig zu stellen (wie Statuen), um ihr Bild von Menschen mit Behinderung in Schule und Gesellschaft darzustellen  Fotos machen
 Problem: Das Ganze ist PH-intern
 Aber: Fotos können veröffentlicht werden
 Ort: Im Foyer
 Zeit: Mittagspause (12:45 Uhr)
 Weiterer zusätzlicher Vorschlag 2: Tisch (mit Leintuch) aufstellen und jeder kann sich für 1 Minute drauf stellen mit einem Blatt Papier, um sein Bild des Bildungsstreiks darzustellen
• Ort: oben im HS
 Presse wird informiert
 Abstimmung: Vorschlag 1 und Vorschlag 2  Mehrheit dafür
 Was brauchen wir? Und wer macht was?
• Schwarzer Stoff  Markus fragt Frau Braun
• 2 Gute Kameras  Tobis, Annis, Bettis Digis
• Presse anschreiben  Felix
• Werbung intern: Plakate  Übernachtungstruppe
• DinA4-Papier, dicke Stifte (Eddings), Farben, Pinsel
• Leintücher  Christian
• Fotographen  Anni (Springer), Betti (oben), Tobi (unten)
• 4 Schwarzbegleitete  Markus, Franzi, Joana, Canan

01
Dez
09

Vortrag über die französische Schule in Tübingen von Schülern und Elternvertreter

Protokoll 01.12.09, Bildungsstreik,
Bleher/Hoanzl, Französische Schule Tübingen

Anwesend:
Herr Bleher,
Frau Hoanzl,
3 Schüler der Schule (verspätet) davon 2 neue Schüler und eine ehemalige Schülerin, die inzwischen weiterführende Schulen besuchen
ein Elternvertreter, Wolfgang Wettach, Tübinger Gesamtelternbeirat, Landeselternbeirat
ca. 50 Studierende

Dank an Dozenten für Beteiligung
Dank der Dozenten für die Einladung: es wird spürbar, dass an Inhalten gearbeitet wird.
Frau Hoanzl richtet Grüße der Rektoren der Schule aus, sie befürworten unsere Initiative.

Anknüpfung an unsere Aktionen/Bildungsstreik:
Reform des Bildungswesen. Viele unserer Forderungen werden an manchen Orten bereits umgesetzt, z.B. Französische Schule Tübingen. Deshalb Vorstellung des Schulkonzeptes.
- Ganztagesschule
- Schule als Lern- und Lebensraum (so wie bei uns im Hörsaal das Leben einzieht)
- Keine Selektion sondern Integration ->“keiner darf verloren gehen“ Zitat Vater
- Soziale Beziehungen können beibehalten werden durch zieldifferentes Lernen
- Altersgemischte Lerrngruppen
- Vielfalt als Chance
- Extreme soziale Durchmischung, Asylbewerber, Akademiker, „Wagenburgbewohner“ etc.
- Kein Auswahlverfahren, kein Schulgeld, Stadtteilschule franz. Viertel, Modellprojekt – andere Finanzierung
- Arbeit mit maßgeschneiderten Wochenplänen
- Gemeinsames Lernen von Kindern, die „normal“ unter E oder L fallen würden mit allen anderen. Fallbeispiel einer Schülerin, die anfangs autoaggressiv, nach vier Jahren sehr positive entwicklungen gemacht hat.
- Schule für alle – begrenzt durch bauliche Maßnahmen und Budget, aber Problem wird behandelt
- Ständiger Prozess der Schulentwicklung
- Einschulung 2 Mal pro jahr, Februar und September
- Keine Strukturierung in Schulstunden
- Lernen durch Erfahrung: wieder erfinden
- Ziegen auf dem Schulgelände als Institution (Ziegen-AG)
- Ags: ein Nachmittag eine AG jeder Schüler (10 –15 Angebote, DruckAG, TheaterAG…, angeboten von Lehrern, Eltern, Künstlern aus der Stadt…), wenn weiters Interesse -> Atelies
- Theater: die Bühne der Schule als Chance
- Demokratische Schule: Kinder haben Rechte: bestimmen mit, Morgenkreis, Klassenrat, Kinderrat, Präsident
- 3 PädagogenKinder selber, Lehrer, Raum
- Essen in der Schule – nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch soziale Institution
- Pausen- Pausenhof mit viel Raum und Vilefalt, um Freizeit in die Schule zu integrieren
- Gemeinsame Aktivitäten wie Zelten -> Selbstversorgung, Verantwortung für sich und die anderen
- Klassenstärke: 7
- Tutoren / Paten aus der 2. Oder 3. Klasse für die Neuankömmlinge 1. Klasse
- 3 Stufen des lernens (bei allen Fragen): 1. Man versucht es selbst, 2. Man fragt die Paten (jedes Kind hat 2, damit die Paten nicht genervt werden), 3. Lehrer
- 4. Klasse Vorbereitung auf die 5., also 4.-Klässler extra
- Struktur: Vormittags und Nachmittags lernen, zwischendurch völlig gemischt mit Ags…
- 2 Lehrer und eine Erzieherin pro Lerngruppe
- Gruppenraum: Ausweichmöglichkeit zu den Lerngruppen
- Kinder solle Konflikte selber lösen im Lerngruppenrat
Schule als Beispiel einer staatl. Schule -> Modellschule, die unter wiss. Begleitung der PH neu konzipiert wurde (vor 15 Jahren), Modellprojekt mit Ausstrahlung auf andere Tübinger Schulen

Einbindung des Seminars Amok. Mögliche Motive/ein Eklärungsansatz von Amok. Täter erleben sich als ausgegrenzt und wertlos. Wie muss sich Schule entwickeln, dass achtsam und eingliedernd mit Außenseitern um gegangen wird. Demokatie, Lernort= Lebensort, Beziehungsarbeit können Amokprävention sein.
Poentielle Amoktäter durch Beschämung. – Verweis Artikel aktuelle Ausgabe Zeitschrift Psychologie Heute. Verweis aktuelle Literatur „Hurrelmann“ Beides in moodle fürs Amoksminar

Schule ist gerade dabei, das Schulkonzept auch auf den Sekundärbereich auszuweiten. Politische Schwierigkeiten der durchsetzung. Neuerdings wurde es genehmigt (Verweis auf unserer Initiative), Antrag liegt derzeit im Ministerium zur Entscheidung, (Eine nicht gegliederte Sekundarstufe) Dieser Impuls wird auch getragen von Schülern, die in der Schule Mitspracherecht haben.
Schüler sammeln derzeit Unterschriften für ihre Initiative zur Weiterleitung an Boris Palmer, OB Tübingen – Aufruf zur Solidarisierung seitens der Studierenden: „Initiative Neue Sekundarstufe Tübingen“

Präsentation des Films über die Französische Schule
„Der Lehrer steht im Zentrum und damit allem im Wege“ Zitat Film

Zitat Kind (mir gefällt an der Schule): lehrer habe Zeit zum Lernen, jeder kann was andees machen, man kann sich gegenseitig fragen
„wichtig ist nicht das Wissen, nicht mal das entdecken, richitg wichtig ist das forschen“
„ich hätte viel dinge begriffen , hätte man sie mir nicht erklärt“
Erfahrung von Gwen: gewöhnen an HA, „und das Lernen, das Lernen ist blöd“, soziale Kompetenzen in der neuen Schule wenig vorhandsen -> sozialkompetenztraining

WEBSITE für weitere Informationen:
Sekundarschule-tuebingen.de




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